Implantate sind eine besonders effektive und gut erprobte Möglichkeit, verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Bei Implantaten handelt es sich um künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen einheilen und anschließend den Zahnersatz tragen. Gegenüber des weit verbreiteten Zahnersatzes mit Brücken, die an intakten Zähnen befestigt werden, sind Implantate schonender und haltbarer. Nicht zuletzt ermöglichen Implantate darüber hinaus ein ästhetisch deutlich ansprechenderes Ergebnis als andere Methoden.
In der Implantologie unterscheidet man grob zwischen festsitzendem und bedingt festsitzendem Zahnersatz. Erlaubt der individuelle Befund eine Sofortimplantation, wählen wir diese Methode für ein optimales Ergebnis in kurzer Zeit. In seltenen Fällen kommt es zu Komplikationen wie der Periimplantitis, einer Entzündung des Gewebes am Rande des Implantats. Dank unserer Expertise im Weichgewebs- und Knochenmanagement sind wir jedoch auch auf Komplikationen aller Art bestens vorbereitet.

Biologische Zahnmedizin – Symbiose aus Zahnmedizin und Naturwissenschaften

In der Erlenbusch Praxis arbeiten wir bereits seit Jahren nach den Prinzipien und Standards der biologischen Zahnmedizin. Dies bedeutet, dass bei uns die klassisch handwerkliche Zahnmedizin mit neusten naturwissenschaftlichen Kenntnissen rund um den gesamten Organismus des Körpers kombiniert werden. Konkret werden Krankheiten innerhalb der Mundhöhle von uns nicht als vom restlichen Körper abgetrennte Symptome verstanden, sondern mit dem restlichen Organismus in Verbindung gebracht.

Denn Entzündungen oder Krankheiten an Zähnen und dem Mundraum stehen sehr oft in Zusammenhang mit systemisch auftretenden Krankheiten und bedürfen deshalb auch einer ganzheitlichen Behandlung.
Um den Ansprüchen der biologischen Zahnmedizin auch bei der Implantologie gerecht zu werden, verwenden wir hochwertige Keramikimplantate, die durch ihr besonderes Material höchste Maßstäbe bei der Verträglichkeit, Ästhetik und Gesundheit setzen.
Zusätzlich versuchen wir bei der biologischen Zahnmedizin, sofern es möglich ist, auf chemische Medikamente wie Antibiotika zu verzichten.

Keramikimplantate – Das Beste für den Körper

Muss ein Zahn entfernt werden, ist bereits gezogen oder wurde eine Wurzelbehandlung durchgeführt, empfehlen wir das Setzen hochwertige Implantate. Auch wenn ein Zahn nach einer Wurzelbehandlung noch in der Mundhöhle festsitzt und von außen „gut“ aussieht: Dieser Zahn ist tot, er wird nicht mehr versorgt und verbleibt so oft als Fremdkörper im Mundraum. Wir empfehlen all unseren Patientinnen und Patienten ganz klar, wurzelbehandelte Zähne zu entfernen und durch hochwertige und biokompatible Keramikimplantate zu ersetzen.

Nirgendwo sonst würde man ein abgestorbenes Organ im Körper belassen – also auch nicht im Mund! 
Wer an einer Titanunverträglichkeit leidet oder generell lieber kein Metall im Körper tragen möchte, für den gibt es das Mittel der Wahl: Keramikimplantate. Dieser hochwertige Zahnersatz erfüllt nicht nur unsere Praxisphilosophie der biologischen Zahnmedizin, sondern bietet auch zahlreiche Vorteile gegenüber den herkömmlichen Alternativen. So ist das Material des Keramikimplantats, Zirkonoxid, biokompatibel und verfügt über eine optimale Gewebeverträglichkeit, wodurch auch der Heilungsprozess beschleunigt wird. Außerdem sind die von uns verwendeten Keramikimplantate von Swiss Dental Solutions (SDS) (www.swissdentalsolutions.com) weiß.

Sollte das Zahnfleisch am Implantat dünn werden oder sich zurückbilden, bleibt das Implantat weiß und unsere Patienten und Patientinnen unterliegen so keinen ästhetischen Einbußen. 
Wie auch bei herkömmlichen Implantaten streben wir bei Keramikimplantaten ebenfalls die Sofortimplantation an. So kann nicht nur das vorhandene Knochen- und Weichgewebe weitgehend erhalten bleiben, sondern auch Schmerzen, Schwellungen und die Anzahl an Eingriffen effektiv reduziert werden. Für den optimalen Behandlungserfolg säubern und desinfizieren wir das OP-Gebiet äußerst sorgfältig mit Ozon und empfehlen vor der Behandlung mit der gezielten Verabreichung von Vitaminen und Mineralstoffen das Gewebe und den Organismus zu unterstützen.
In der Erlenbusch Praxis sind alle unsere Zahnärztinnen und Zahnärzte von SDS ausgebildet und zertifiziert.

Festsitzender Zahnersatz mit Implantaten – State of the Art

Die Implantologie hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Implantate eignen sich längst nicht mehr nur für den effektiven Ersatz einzelner Zähne, denn inzwischen ist gar ein vollständig festsitzender Zahnersatz in Brücken- oder Kronenform mit Implantaten realisierbar. Im einfachsten Fall ersetzt ein Implantat einen Einzelzahn, der gezogen werden musste oder anderweitig verlustig gegangen ist. Die Versorgung mit Implantaten ist jedoch über den einzelnen Zahn hinaus erweiterbar. Ein häufiger Fall ist eine implantatgetragene Brücke.

Hierbei werden drei Zähne durch zwei Implantate ersetzt, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind. Kommen mehrere dieser implantatgetragenen Brücken zum Einsatz, lässt sich auf diesem Wege letztlich ein kompletter festsitzender Zahnersatz auf Implantatbasis realisieren. Da das Setzen von Implantaten in der Regel problemlos und komplikationsfrei erfolgt, können in einer Sitzung bis zu 8 Implantate pro Kiefer eingesetzt werden und damit einen vollständig zahnlosen Kiefer versorgen.

Bedingt herausnehmbarer Zahnersatz mit Implantaten – Die Variante für Totalprothesen

Im Gegensatz zum klassischen festsitzenden Zahnersatz kann in manchen Fällen auch ein bedingt herausnehmbarer Zahnersatz, der durch den Patienten selbst wieder entnommen werden kann, sinnvoll sein. Dies eignet sich vor allem für Patienten mit einer vollständigen Prothese. Gegenüber herkömmlichen Totalprothesen, die nur über Saug- und Haftwirkungen halten, zeichnet sich eine Implantatlösung durch eine deutlich höhere Belastbarkeit und mehr Komfort aus.

Bei der sogenannten „All-on-4“-Lösung werden vier Implantate gesetzt und untereinander durch eine Stegkonstruktion verbunden. Diese komplexe Konstruktion aus Implantat, Verbindungselement und Steg wird letztlich von der Prothese umschlossen. Im Ergebnis ist eine Totalprothese auf Implantatbasis in der Belastbarkeit vergleichbar mit einem echten Gebiss.

Sofortimplantation – Ein ideales Ergebnis in kurzer Zeit

Für ein optimales Ergebnis empfiehlt sich das Ziehen von nicht erhaltungswürdigen Zähnen und das Setzen von Implantaten in der gleichen Sitzung. Erlaubt der Befund eine solche Sofortimplantation, wird nicht nur Zeit gespart, sondern auch das Ergebnis in Hinblick auf Ästhetik und Langlebigkeit optimiert. Dies liegt darin begründet, dass es in der Zeit zwischen der Zahnentnahme und der Implantation durch Umbauprozesse zu Knochen- oder Weichgewebsverlusten kommen kann.

Derartige Komplikationen lassen sich zwar in unserer Praxis auch umfassend behandeln, eine Sofortimplantation verhindert sie jedoch in der Regel und vereinfacht den Behandlungsablauf für Sie bereits im Vorfeld.

Nach der Implantation folgt die Phase der knöchernen Einheilung des Implantats. Während dieser Phase bieten wir Ihnen stets eine funktionstüchtige und gesellschaftsfähige provisorische Lösung. Dank ästhetisch ansprechenden Provisorien muss also kein Patient nach einer Implantation optische Beeinträchtigungen befürchten

Periimplantitis – Eine seltene Komplikation

Die moderne Implantologie erlaubt in der Regel das komplikationslose Setzen von Implantaten. In seltenen Fällen kann es Jahre nach einer Implantation jedoch zu einer sogenannten Periimplantitis kommen. Dabei handelt es sich um eine durch Bakterien verursachte Entzündung des Knochens, der das Implantat umgibt. Die Folge einer unbehandelten Periimplantitis ist der Verlust von Knochen und Weichgewebe, der letztlich auch zum Implantat-Verlust führen kann.

Um dies zu verhindern, wird im Falle einer Periimplantitis ein weiterer Eingriff durchgeführt. Dabei wird das Implantat freigelegt, der Bereich gereinigt, der betroffene Knochen wieder durch Knochenersatz oder eigenen Knochen aufgebaut und das Implantat erneut verschlossen. Während dieser Behandlung kommt unser hochmoderner Fotona-Laser zur rückstandslosen Beseitigung der Keime zum Einsatz.

Weichgewebsmanagement – Ein straffes Zahnfleisch für ein felsenfestes Implantat

Das Weichgewebe hat in der Implantologie einen besonderen Stellenwert. Die das Implantat umgebende Gingiva (Zahnfleisch) sollte möglichst straff um das Implantat herum anliegen.

Die abdichtende Wirkung eines gut anliegenden Zahnfleischs reduziert die Entzündungsgefahr erheblich. Sollte das Weichgewebe nicht diesen Anforderungen entsprechen, gibt es verschiedene chirurgische Methoden, um das Zahnfleisch entsprechend anzupassen. Hierbei kommt unter anderem für ein schonendes und präzises Ergebnis unser Fotona-Laser zum Einsatz.

Knochenmanagement – Wenn der Knochen aufgebaut werden muss

Neben dem Weichgewebe ist auch der Zustand des Knochens für eine erfolgreiche Implantation entscheidend. Sollte es im Vorfeld, während oder im Nachgang einer Implantation nötig werden, Knochen wieder aufzubauen, kommen bei uns modernste oralchirurgische Techniken zum Einsatz. Im Rahmen der Piezochirurgie können wir einen Knochenaufbau mit Ersatzknochen oder eigenem Knochen mit und ohne Verlagerung des Kieferhöhlenbogens schonend durchführen.

Falls gewünscht kann dabei Knochen aus dem OP-Gebiet selbst entnommen werden, um einen zusätzlichen Eingriff zu verhindern. Auch hier wird unter Anwendung des Fotona-Lasers möglichst schonend ein steriles Operationsfeld erzeugt. Modernste augmentative Maßnahmen des Kieferknochens ermöglichen darüber hinaus bereits vor dem eigentlichen Eingriff einen individuell an die spezifischen Bedürfnisse des Patienten angepassten Ersatz des knöchernen Defekts. So kann eine aufwändige Entnahme körpereigenen Knochens häufig vermieden werden.

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